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Posts mit dem Label "Marathon" werden angezeigt.

Mal kurz laufen

Die Marathondistanz wird unter Läufern gerne auch anerkennend die "Königsdisziplin" genannt: Ehrfuchtgebietend steht sie auf ihrem Balkönchen und winkt sachte, denn 42,195 km muss man ja auch wirklich erstmal schaffen, keine Frage. Mir ging (und geht) es da nicht anders, aus eigener, teils schmerzvoller Erfahrung weiß ich, dass das wirklich verdammt weit ist. Zu Beginn des Läufer-Daseins kommt einem diese Strecke fraglos wahnsinnig vor, man selbst sieht sich außerstande, jemals so viele Kilometer am Stück zu laufen. Wer es eines Tages doch schafft, dem schwillt zurecht die Brust vor Stolz. Apropos königlich: Den letzten Marathon bin ich vor ein paar Wochen in Stockholm gelaufen - ganz klar der anstrengendste Mädelstrip, den Tine und ich je unternommen haben! Überhaupt war das in Sachen Anstrengung, Schmerzen und Zeit der schlimmste Lauf - dafür mit Sicherheit eine der coolsten BFF-Aktionen aller Zeiten und daher will ich den Rest in Schweigen hüllen und ein...

Stockholm 2018, Honolulumarathon und der Sockenkönig

Hi Blog. Da bin ich wieder. ABSOLUTER WAHNSINN DASS SCHON WIEDER ZWEI JAHRE VORBEI SIND! Aber nun ja, was soll's. 2011 haben wir angefangen uns zu unterhalten - und echte Freundschaften halten so eine Funkstille schon aus. Zu meiner Entschuldigung: Es ist echt höllenviel passiert in der Zwischenzeit. Dieses Studium, von dem ich im letzten Beitrag ja auch kurz sprach, ist jetzt endlich vorbei und ich darf mich ganz offiziell nicht mehr nur Magistra sondern auch MBA nennen. Krass, wie viel Arbeit das war - ganz ehrlich, das mach ich nicht nochmal! Plötzlich habe ich wieder total viel Zeit zum laufen und ich muss auch nicht mehr um halb sechs aufstehen, damit es mit dem Trainingsplan klappt. Apropos viel: Letztes Jahr waren Marc und ich auf Hawaii (unfassbar schön!) und sind dort den Honolulu Marathon gelaufen (unfassbar voll!). Es soll ja so Leute geben, die haben Listen darüber, was sie in ihrem Leben mal so gemacht haben wollen (räusper). Ich halte mich dazu be...

Startschuss

Es ist soweit: Der erste Lauf des Trainingsplans liegt hinter mir. Es fühlte sich fast ein bisschen feierlich an, als ich die Füße auf den Asphalt setzte und loslief. Endlich wieder konkrete Zahlen und keine Ausreden mehr. Ein bisschen hatte ich es vor mir hergeschoben, aber jetzt, da der Countdown sozusagen läuft, ist es ein gutes Gefühl. Entschlossenheit, ein Ziel vor Augen. Ein Marathon beginnt nicht an der Startlinie. Wer sich schon einmal auf diesen langen Weg begeben hat, weiß genau, dass er länger ist als 42,195 Kilometer. Das Durchhalten beginnt früher. Zehn bis zwölf Wochen vor dem Rennen, je nach Plan, beginnt die Askese des Marathonläufers: Verzicht auf Bier, Zigaretten und eine ganze Menge Freizeit, endlose Tests verrückter Nahrungsmittel bei langen Läufen, das nervöse Fiebern, wie das Wetter am Sonntag wird und die bis zum Renntag nicht enden wollende Angst vor Verletzungen oder einer simplen Erkältung. Heute ist also gewissermaßen der Startschuss gefallen. N...

Von guten Vorsätzen und zweiten Chancen

Fast ohne etwas zu sagen ist das neue Jahr gekommen. Und einfach so ist es plötzlich Februar und man hat sich sogar schon daran gewöhnt, „2013“ zu schreiben. Die natürlichen Begleiter eines jungen Jahres sind gute Vorsätze, die für gewöhnlich in den ersten Wochen der Prokrastination weichen, um so etwa zu dieser Zeit (die Karnevalstage enden jäh mit dem Beginn der Fastenzeit) dann gerne eine Neuauflage zu erleben. Dieses Jahr mache ich das Tänzchen mal mit. Natürlich hatte auch ich mit im frohen Mut der Silvesternacht überlegt, dass es höchste Zeit sei, mal wieder endgültig mit dem Rauchen aufzuhören (offenkundig habe ich das bisher immer noch nicht geschafft...). Da das Rauchen ja (wenigstens in meinem Falle eigentlich immer mit einem zweiten Laster, König Alkohol, einhergeht, schien der Gedanke naheliegend auch diesen üblen Gesellen mit Bestimmtheit zu meiden. Damit dem guten Vorsatz aber auch ein hehres Ziel voranmarschiert, legte ich kurzerhand noch einen drauf: Warum 2013 mit ...

New Year’s Resolutions

--> Inzwischen ist es März. Augenscheinlich eine etwas wundersame Zeit um sich Gedanken über gute Vorsätze fürs neue Jahr zu machen – andererseits vielleicht gerade eine sehr gute Zeit, um einen prüfenden Blick auf die gegenwärtigen Entwicklungen des Jahres 2012 zu werfen. Wie also ist es bestellt um die guten Vorsätze? Mein wichtiger, großer Vorsatz für dieses Jahr hieß Marathon. Und das Ziel war nicht irgendein Marathon, das Ziel hieß Düsseldorf Marathon am 29. April. Damit einher gingen natürlich weitere Vorsätze: “Besser essen“ war einer, also ein Ernährungstagebuch führen, genauer auf die Eisenzufuhr achten, weniger Unfug essen, Fachliteratur wälzen, usw. – was der geneigte Marathoni to be eben so tut. Wieder mit dem Rauchen aufhören (oder zumindest drastische Reduktion des üblen Lasters) war natürlich als Bestandteil der Marathonvorbereitung fest mit eingeplant, und mehr und vor allem zu ordentlicheren Zeiten schlafen wollte ich auch. Resümee? Nun, ganz am An...